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Rückblick auf den bisherigen Verlauf der Saison 2011/2012
3.2.12
Liebe Fans, liebe Homepagebesucher,

ich darf Euch ganz herzlich auf meiner neuen Homepage begrüßen und wünsche Euch viel Spaß beim durchstöbern.

Da die Saison schon vorangeschritten ist, möchte ich Euch einen kurzen Bericht geben, wie es mir im Laufe des Winters bisher ergangen ist. Die Vorbereitung auf diese Saison verlief leider nicht optimal, denn ich musste mich im Frühling und Sommer zwei Zahnoperationen unterziehen. Hinzu kam dann noch eine Sehnenentzündung im Ellenbogen, so dass ich meine rechte Hand von September bis November nur eingeschränkt belasten konnte und daher meist nur mit einer Hand beziehungsweise ohne Stöcke trainieren konnte.

So ging ich mit Trainingsrückstand in die ersten Wettkämpfe. Dennoch war ich mit dem Einstieg in die Saison recht zufrieden. Beim Weltcup in Düsseldorf belegte ich Rang 30, wobei ich eine bessere Platzierung durch einen Sturz im Viertelfinale vergeben habe. Auch die Distanzwettkämpfe vor Weihnachten, in denen ich meine Form Schritt für Schritt verbessern konnte, verliefen deutlich besser als in den letzten Jahren. Hinzu kam noch ein 2. Platz im Sprint beim Continentalcup in St. Ulrich, über den ich mich sehr gefreut habe.

Nach den Weihnachtsfeiertagen konnte ich meine Leistungen dann aber nicht, wie gewollt, weiter steigern. Im Gegenteil, leider wollte die nächsten Wochen gar nichts mehr zusammen passen. Dem entsprechend gaben auch die Ergebnislisten überhaupt nicht meine Erwartungen wieder. Lediglich der 35. Platz beim Sprint während der Tour de Ski in Oberstdorf und ein vierter Platz im Continentalcup-Prolog von Arvieux stimmten mich etwas positiver. Ansonsten kam bei den drei Etappen der Tour de Ski, den Continentalcups in Arvieux und Zwiesel und der Deutschen Meisterschaft nicht viel heraus.

Die Gründe für diese Ergebnisse sehe ich in einer Kombination aus mehreren Ursachen. Zum einen plagen mich in dieser Saison große Materialsorgen, die ich bis jetzt leider nicht beseitigen konnte. Dazu kamen im Januar noch Probleme mit dem Magen, die mich mehr als erhofft gehandicapt haben. Zu guter Letzt hat diese schwierige Zeit auch in meinem Kopf einige Spuren hinterlassen.

Seit den Rennen bei der Deutschen Meisterschaft habe ich mich relativ gut erholen können. In den nächsten Wettkämpfen werde ich einfach versuchen meinen Rhythmus zu finden, denn die Saison ist noch lang und ich weiß, dass ich viel mehr kann, als ich bisher gezeigt habe!

Eure Lucia
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