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COC Hirschau
26.2.13
Nachdem ich meine Krankheit auskuriert hatte, blieben nur noch vier Tage zum Trainieren, ehe es mit dem COC in Hirschau weiterging. Die Krankheit kostete mich zwar viel Kraft, da ich mich im Training aber recht gut fühlte, entschied ich mich bei beiden Wettkämpfen zu starten.

Am Samstag lief ich meinen ersten Skating-Sprint in diesem Jahr. Da es über Nacht und auch während dem Wettkampf schneite, war die Strecke relativ weich und tief. Im Skating liegen mir diese Bedingungen eigentlich nicht besonders, deswegen überraschte mich der zweite Rang im Prolog doch etwas. Als ich im Halbfinale auch noch souverän meinen Heat gewinnen konnte, rechnete ich mir für das Finale doch einiges aus. Leider brachte mich im ersten Anstieg eine Konkurrentin zu Fall. Beim Versuch den Anschluss wieder herzustellen, riskierte ich in einer Kurve zu viel und kam erneut zu Sturz. Zwei Stürze waren schlussendlich mindestens einer zu viel, somit musste ich mich mit dem sechsten Platz zufrieden geben.

Tags drauf fand ein 15 Kilometer Massenstart in der klassischen Technik statt. Ich konnte zwar zu Beginn in der Spitzengruppe mitlaufen, musste diesem hohen Tempo aber gegen Ende Tribut zollen.
Schließlich erreichte ich als Elfte das Ziel. Bei schwierigen Wachsbedingungen erwischte ich nicht das optimale Material, zudem fehlten mir nach der Krankheit zum Schluss die entscheidenden Körner, um vorne mithalten zu können.

Die nächsten Tage werde ich Zuhause nutzen, um noch einmal richtig zu trainieren. Eventuell werde ich am Wochenende den Deutschlandpokal in Oberhof als Aufbaurennen für die letzten beiden COCs in Italien nutzen.
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