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Weltcups Nove Mesto und Szklarska Poreba
28.1.14
Ein paar Tage Ruhe Zuhause halfen mir nach der Tour de Ski, den eingefangenen Virus schnell aus meinem Körper zu bringen. Glücklicherweise konnte ich also bald wieder mit dem Training beginnen. Somit ging ich gut vorbereitet in die Weltcup-Rennen im Januar, bei denen ich durch die Führung im Continentalcup einen persönlichen Startplatz hatte.

Beim Sprintwochenende in Nove Mesto war das Glück nicht ganz auf meiner Seite. Da ich zu Beginn des Januars noch recht hohe FIS-Punkte hatte und nach der Tour de Ski knapp nicht unter den besten 30 des Sprint-Weltcups lag, ging ich mit einer hohen Nummer in den Einzelsprint. Bei den weichen Bedingungen war dies nicht gerade ein Vorteil, da die Strecke immer tiefer wurde. Daher stellte mich der 27. Platz im Prolog durchaus zufrieden. Im Viertelfinale wollte ich offensiv ans Werk gehen, doch dieser Vorsatz war bald dahin. Bereits nach wenigen Metern lag ich am Boden und mit mir die Chance auf eine bessere Platzierung. Schlussendlich wurde ich 27.
Tags darauf startete ich mit meiner Teamkollegin Sandra Ringwald beim Teamsprint. Wir mussten leider schon früh von der Spitzengruppe abreißen lassen und schafften den Einzug ins Finale nicht. Wir belegten den 15. Rang.

Eine Woche später fand in Szklarska Poreba ein Sprint in der freien Technik und ein Massenstartrennen in der klassischen Technik statt. Im Sprint lief ich die ersten Meter des Prologs etwas zu passiv, weswegen wichtige Sekunden auf der Strecke blieben. Im Ziel belegte ich den 23. Rang. Im Viertelfinale wurde ich im schnellsten Lauf Vierte. Den Einzug ins Halbfinale verpasste ich gerade einmal um 0,2 Sekunden. Dennoch war ich mit der Leistung und dem daraus resultierenden 20. Platz zufrieden.
Beim Massenstartrennen am nächsten Tag hatte ich leider zu viel Wachs auf dem Ski, wodurch ich in den Abfahrten viel Zeit verlor und nicht wirklich ins Geschehen eingreifen konnte. Am Ende belegte ich den 29. Rang und konnte immerhin noch zwei Weltcuppunkte ergattern.

Nach den Rennen in Polen fuhren wir direkt zur Olympia-Einkleidung nach Erding. Dort bekamen wir alles, was wir in der Zeit in Russland brauchen werden. Jetzt bin ich bei der U23-WM in Val di Fiemme. Im WM-Ort des letzten Jahres werde ich morgen im Sprint am Start stehen.
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